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Feuerlöschdecken

Eine Feuerlöschdecke ist eine Decke aus flammhemmend behandelter Wolle, aus Glasfasergewebe oder aus Nomex, früher vor allem aus Asbest. Nach DIN EN 1869 wird sie nur als Löschdecke bezeichnet. In der Praxis wird sie im Handel auch als Feuerlöschdecke bezeichnet. Die DIN 14 155 ist für Löschdecken nicht mehr gültig.
 
Sie ist ein Kleinlöschgerät und wird hauptsächlich zum Ablöschen von Entstehungsbränden verwendet. Die Löschwirkung ist das Ersticken. Sofern schnell genug zur Hand, kann eine Löschdecke auch verwendet werden, um brennende Kleidung von Personen zu löschen.
 
Nach neueren Erkenntnissen sind Löschdecken zum Löschen von Fettbränden -dafür wurden sie in der Vergangenheit in Küchen häufig vorgehalten- nicht geeignet: die deutsche BGN (Berufsgenossenschaft Nahrung und Gaststätten) hat 2004 (2003?) bei Aventis im Industriepark Höchst Versuche zum Löschen von Fettbränden durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Feuerlöschdecken (Wolle, Baumwolle, Glas-, Nomex- und Kevlargewebe) nicht geeignet sind, da sie durch das hohe "Hitzepotential" durchbrennen. Vermutlich kondensierten in den Decken die heißen Fettdämpfe und sorgten für eine Entzündung der Decken (Dochteffekt). Bei diesen Versuchen wurde festgestellt, dass auch andere, in der Vergangenheit häufig für Fettbrände vorgeschlagene, Löschmittel, z.B. Pulver oder Kohlendioxid, nur bedingt oder gar nicht geeignet sind.
 
Bestens geeignet sind die Decken wenn sie bei Arbeiten mit offener Flamme, (Schweißarbeiten) vorsorglich ausgebreitet werden, um Geräte und tieferliegende Gebäudeteile vor herabfallenden Funken und Schweißschlacke zu schützen.

(Quelle: Wikipedia)