Einbruchschutz-Vorbeugung

Die Fakten

* In weit über der Hälfte aller Einbrüche werden Türen und Fenster mit einfachsten Mitteln aufgehebelt (z.B. mit einem Schraubendreher).
* Rund 2/3 der Einbrüche finden tagsüber statt.
* Einbrüche finden auch bei Anwesenheit der Bewohner statt.
* Über 1/3 aller Einbrüche scheitern an vorhandener sinnvoller Sicherungstechnik.
 
Einbrecher arbeiten gerne schnell und ohne viel Aufsehen. Ruhiges Arbeiten wird von den meisten Einbrechern besonders geschätzt. Alles was laut ist, kann die Aufmerksamkeit Dritter erregen. Sie suchen sich gezielt die Objekte aus, die in kürzester Zeit überwunden werden können. Der Zeitaufwand, der dann für die Öffnung eines Objektes benötigt wird, beträgt nur wenige Minuten. Je dunkler, desto angenehmer für den Einbrecher. An hell erleuchteten, einsehbaren “Arbeitsplätzen” ist die Entdeckungsgefahr deutlich höher als in dunklen Nischen.

Was können Sie dagegen tun?

Die Arbeit des Einbrechers muss erschwert werden. Gute mechanische Sicherungen sind nicht geräuschlos zu überwinden (anwesende Personen werden gewarnt). Die Zeit für den Einbruch ist hinauszuzögern. Die Überwindung guter mechanischer Sicherungen ist sehr zeitaufwendig. Licht steigert das Risiko, entdeckt zu werden. Die Installation von Beleuchtungsanlagen, die automatisch eingeschaltet werden, und die Entfernung von Sichtbarrieren, z.B. Sträuchern, wirken abschreckend auf Einbrecher.  
 
Prüfen Sie, ob alle leicht erreichbaren Zugänge zum Haus oder zur Wohnung ausreichend gesichert und alle Außensteckdosen abgeschaltet sind. Nicht gesicherte Fenster und Türen sind auch für ungeübte Einbrecher kein ernsthaftes Hindernis!
 
Halten Sie Garten- und Geräteschuppen sowie Garagentüren stets verschlossen, damit der Täter sich kein Werkzeug oder eine Leiter beschaffen kann.