Überspannungs-Ursachen

 Im Verlauf eines Gewitters kommt es zu gewaltigen elektrischen Entladungen. Manche dabei auftretenden Effekte sind harmlos, z.B. kurzzeitig gestörter Radio- oder Fernsehempfang. Gefährlich wird es dagegen, wenn hohe Überspannungen über den Netzanschluß oder die Antenne ins Haus gelangen. Sie können Schäden in der elektrischen Anlage und den angeschlossenen Geräten verursachen und mitunter Brände auslösen.
 
Ein Überspannung entsteht, wenn der Blitz irgendwo in der Umgebung eines Hauses einschlägt. Das kann ein Laternenmast sein, ein Nachbarhaus oder eine Wiese. Häufig schlägt der Blitz auch in eine Strom- oder eine Telefonleitung ein. Die dabei entstehende hohe Energieladung wird dann über alles was leitet weitertransportiert. Dem Blitz ist es egal, ob eine Stromleitung in der Nähe ist oder nicht. Er sucht sich immer den Weg, der ihm den geringsten Widerstand bietet und das Material, das am besten leitet. Wird die Energie im Haus nicht abgeleitet oder gezielt dazu genötigt, sich an einem Blitzschutz auszutoben, dann sucht sie sich selbst ein "schwaches" Gerät, das sie dann zerstört.  
Moderne Computer, HiFi- oder TV-Geräte haben meist sehr viel, hochkomplexe Technik auf kleinem Raum und sind deshalb anfällig für Überspannungen. Kommt noch eine Vernetzung der Geräte hinzu, hat der Strom erneut leichtes Spiel.
 
Überspannungen können auch durch Spannungsschwankungen im Stromnetz entstehen - auch ohne Blitzeinschlag.